Montag, 26. Oktober 2015

NEPAL // Annapurna Base Camp Part II



Machapucchre aka Mount Fishtail on your right hand sight.


Eigentlich hatten wir 4-5 Tage für den Aufstieg geplant und 3-4 Tage für den Abstieg. Am Ende haben wir jedoch nur 3 Tage bis zum Annapurna Base Camp gebraucht. Die Leute waren echt überrascht. 'Wo ist euer Guide? Haben wir nicht. Wo sind eure Porter? Brauchen wir nicht. Wo sind eure Freunde. Brauchen wir nicht. ;) Nein, nur wir 2 Mädels. oh...' Yep. 


super exited! haha wir kommend dem Ziel immer näher :)



Sonntag, 25. Oktober 2015

NEPAL // Annapurna Base Camp Part I

Am Montag habe ich meine Mitbewohnerin Michelle gefragt ob sie Lust auf die Berge hat.
Am Mittwoch hat sie ja gesagt.
Am Donnerstag haben wir Proviant eingekauft und anderthalb Kilo Müsliriegel hergestellt.
Am Freitag nach der Arbeit haben wir unsere Rucksäcke gepackt.
Am Samstag morgen sind wir auf dem Motor/der Kühltruhe/dem Rooftop 7 Stunden nach Pokhara und vorn dort aus 4 Stunden nach Naya Phul gefahren.

Der Plan: Annapurna Base Camp

Zeit :       ingsgesamt 10 Tage

Gepäck: Rucksack, 10 kg. Davon knapp 2,5 kg Essen pro Kopf.Ansonsten: 2 T-shirts, 4 x
              Unterwäsche, Zahnbürste und ein Schlafanzug, Schlafsack und alles an warmen
              Klamotten was ich besitze.


Zwei Stunden lang Treppen steigen. Immer schön einen Fuß nach dem anderen.


Roommate in Action! Schnell noch den Rucksack gefixt.


Lasttiere




Und dann sieht man sie... die Berge.



Samstag, 10. Oktober 2015

NEPAL // Photography with kids



Bevor ich nach Nepal geflogen bin habe ich mir überlegt, was ich den Kinder von mir mitgeben könnte. Fotografie!

Ein Fotografieprojekt mit Kindern auf die Beine zu stellen die davor noch nie eine Kamera gesehen haben war eine kleine Herausforderung. Einige kennen die Kameras an ihren Handys, aber eine echte Kameras sieht man hier eher selten. Ich habe also eine Sofortbildkamera und 100 Filme eingepackt und los ging's. (Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich das Projekt fast noch vor meiner Ankunft in Nepal ruiniert hab, indem ich die Filme  durch den Röntgenapparat gejagt habe... Aber außer ein paar Aufnahmen waren die Filme normal :)

 Aber eigentlich waren nicht nur die Kinder eine Herausforderung. Der zuständige Mitarbeiter, dessen OK ich für dieses Projekt brauchte war nicht sonderlich angetan und hatten noch ein paar Steine für meinen Weg parat. Als das Projekt kurz vor dem Kippen stand habe ich einfach die Kamera ausgepackt und ein Bild von ihm geschossen. Der gute Mann war total geflasht als nach 20 Sekunden sein Bild auftauchte. 'This is magic' wiederholte er ein paar Mal und dann schüttelte er mir die Hand. So, Projekt genehmigt.

In einem weiteren Schritt habe ich versucht den Kids zu erklären wie die Sofortbildkamera funktioniert. Das größte Interesse galt jedoch der digitalen Kamera, weil man mit der so schön rumblödeln kann und auch gleich das Resultat sieht ;)


Lächeln muss auch gelernt sein ;)

Ich bin dann mit einer kleinen Gruppe durchs Krankenhaus gezogen um die Fotos zu schießen. Die Idee war es, dass die Kinder sich gegenseitig festhalten. Wir haben darüber geredet, dass man erst fragt bevor man ein Foto schießt, dass man im Kontakt mit der Person bleibt und das Bild dann der fotografierten Person übergibt oder zeigt, wenn es ein digitales Bild ist. Die Kommunikation war wirklich ein wichtiges Thema. Den das was die Kids nach einer kurzen Erklärung meiner kleinen Gruppe sehen konnten,  war wie sich jemand ein Gerät vor's Gesicht hält aus dem ein sehr helles Licht kommt und dann wird einem ein Stück Papier in die Hand gedrückt auf dem nichts zu sehen ist. Gemeinsam haben wir dann gewartet bis die ersten Umrisse auf dem Bild zu erkennen waren. Alle starrten das Bild an, dann uns, dann wieder zu dem Bild. Und dann kam das Lächeln.


Nicht nur von den Kindern, sondern von allen, auch die Eltern waren vollends begeistert von diesem Ding und auf einmal wollten alle Bilder machen.


Wir haben uns die Namen, das Alter und die Bettnummer auf Englisch und Nepalesisch gemerkt um die 60 Fotos nachher damit beschriften zu können.


Wir hatten allen 'nen riesen Spaß und es war unglaublich schön in die faszinierten Gesichter zu blicken.

Im Laufe der Woche haben ein Plakat mit den Kindern entworfen, es auf Englisch und Nepalesisch übersetzt und dann eine Ausstellung mit Snacks, Getränken und DJ's organisiert. 



Am Ende kam sogar der Direktor und hat den Kindern gratuliert. ich hatte das Gefühl dass er wirklich erstaunt war, was die Kids alles geschafft haben. Aber das schönste war, dass wir alle gemeinsam an diesem Projekt gearbeitet haben. Kinder, Eltern und die Staffmembers waren involviert und alle hatten Spaß daran.